Auch ich lebe manchmal unter einem Stein, was die Aktualität online angeht.
Man kann ja nicht alle Internet Hypes mitbekommen.
Literal videos, zum Beispiel, hab ich gestern erst entdeckt, als ich mich mal wieder
surfenderweise erfolgreich um dringenden Papierkram drückte recherchierte.
Ein Typ namens DustoMcNeato ist auf die – wie ich finde – geniale Idee gekommen, Musikvideos nachzuvertonen. Was da genau passiert, müsst ihr euch selbst ansehen.

Wie jede große Idee, ist auch diese im Grunde sehr simpel, und wieso zum Teufel ist man da nicht selbst drauf gekommen?
Wobei es natürlich von Vorteil ist, dass die Zeilen punchen ohne Ende, und dass der Typ das auch gesanglich aufe Reihe kricht.
Ist in Wahrheit sauschwierig.
Hier das erste literal video von dustfilms.com
a-ha – Take on Me – Literal version
Da die Anwälte von Warner ihren gesamten Katatalog von Youtube genommen haben, müsst ihr hier clicken um das Video zu sehen.
Das Ding ging natürlich durch die Decke, also hat er einen nachgelegt.
Tears for fears – Head over Heels – Literal version
Und als nächstes knöpfte er sich dann RHCP vor. Ich sach nur: Ponytail.
Red Hot Chili Peppers – Under a bridge – Literal version
Falls sies von Youtube nehmen, gibts das eventuell noch hier.
Das letzte aus der Reihe von literals von dustfilms ist dieses hier.
Billy Idol – White Wedding – Literal version
Ich spiele mit dem Gedanken, mein eigenes Video als literal rauszubringen.
Zerstört natürlich mein Hardcore Image, sagt mein Manager.
Ich habe ihn dann gefragt, ob er als Manager wirklich mit mir über Glaubwürdigkeit, Image und Vertrauen reden möchte.
Da brach er in Tränen aus.
Zum Trost für ihn und damit das hier mal weitergeht, hier noch ein literal,
das zwar von jemand anderem ist, aber auch so seine Momente hat.
George Michael – Careless Whisper – Literal version
Der ganze Rest zu dem Thema ist ziemlicher Schrott, wenn ihr mich fragt.
Aber, surft selbst!

